
Die stolze Geschichte vom Böglerhof
Im Böglerhof können Sie in jedem Winkel seine stolze Vergangenheit spüren. Vom Zeitalter des Silberbergbaues über Andreas Hofer bis zur Familie Duftner.
Im Namen Bögler steckt ein Bogenmacher, der hier einmal seine Werkstatt hatte. Ab dem 15. Jahrhundert war das Haus ein Knappengericht und gehörte zum Imperium der Familie Fugger. Der Weinkeller und die Fuggerstube stammen aus dieser Zeit. Das waren die silbernen Zeiten des Alpbachtales - doch als das billige Silber aus der Neuen Welt importiert wurde, zogen die Knappen weg und zurück blieben arme Bergbauern und der "Bögler" wurde ein Wirtshaus.
1809 klopfte die Geschichte - im Tiroler Freiheitskampf gegen Bayern und Franzosen unter Andreas Hofer - wieder an. Im Böglerhof wird heute ein Schreiben des Sandwirts Hofer sorgsam gehütet, das Andreas Hofer an den Herrn „Pögler“ in Alpbach adressiert hatte und worin er die Alpbacher zum Mitkämpfen aufgefordert hat. Nach dem tragischen Ende des Aufstandes verzeichnet die Chronik nur noch lokale Ereignisse und die ewig gleichen Stationen des bäuerlichen Lebensweges: Geburten, Taufen, Hochzeiten, Totenmähler, gute Ernten und schlechte ... bis im Jahre 1933 der junge und engagierte Weinhändler Alfons Moser den Böglerwirt ersteigerte. Damit begann eine Erfolgsgeschichte, die in der Familie Duftner ihre Fortsetzung gefunden hat und bis heute andauert.
Berühmte Gäste. Vor Ihnen haben schon die Bergknappen der Fugger im 15. Jahrhundert, der Tiroler Nationalheld Andreas Hofer im Jahre 1809 und der berühmte amerikanische Schriftsteller Thomas Wolfe im Jahre 1936 Freundschaft, Hilfe und Behaglichkeit im Böglerhof gefunden.